THEATER WILLY PRAML
Naxoshalle
Wittelsbacherallee 29
60316 Frankfurt am Main
Tel: 069-43 05 47 33
Fax: 069-43 05 47 34
e-mail: theater.willypraml@t-online.de
www.Theater Willy Praml.de
Vita
1991 Gründung des THEATER WLLY PRAML in Frankfurt am Main
1998 Institutionelle Förderung durch die Stadt Frankfurt am Main
Neben regelmäßigen Produktionen an unterschiedlichen – vor allem theaterfernen – Orten (Fabrikhallen, eine Diskothek, eine Kirche, den Hafen, eine Tiefgarage, etc.) sowie in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Theaterinstitutionen der Stadt führte das THEATER WILLY PRAML in diesem Zeitraum Großprojekte zu besonderen, politisch-kulturellen Anlässen durch, wie z.B.
1994 zur 1200-Jahrfeier der Stadt Frankfurt:
Goethe. Faust 1&2 in der Paulskirche
1995/98 Deutschlandzyklus Vatermord/Vaterlos/Vaterland:
Bronnen.Vatermord)
Geibel.Hebbel.Müller. Nibelungen
Mishima. Patriotismus
1999 zum Goethejahr und in Kooperation mit dem Freien Schauspiel Ensemble, Frankfurt am Main:
Goethe. Egmont und Wahlverwandtschaften
1998/02 Operettenzyklus Trivialität und Modernes Theater im THEATER ALTE MÜHLE, Bad Vilbel:
Benatzky. Im weissen Rössl
Strauß. Die Fledermaus
Gilbert.Cabaret
Seit 2000
hat sich das Theater zum ersten Male fest an einen Ort gebunden: in die am Rande der City von Frankfurt gelegene NaXoshalle, eine leerstehende, denkmalgeschützte Industriehalle, ein architektonisches Kleinod der Route der Industriekultur Rhein-Main. Aufgrund der Bemühungen des THEATER WILLY PRAML hat hier in intensiver Zusammenarbeit mit anderen Künstlern der Stadt und Künsten aus dem Bereich des modernen Tanztheaters, der experimentellen Musik-Club-Kultur und der Architektur eine Entwicklung begonnen, die sich darum bemüht, aus dieser ursprünglichen Industriebrache ein kulturelles Zentrum der besonderen Art entstehen zu lassen: „auf NaXos“. Seit dem Jahr 2010 ist die Halle technisch und infrastrukturell überholt und für einen regelmäßigen Spielbetrieb ausgerichtet.
Folgende Inszenierungen des TWP sind seither an diesem Ort entstanden:
2000 zum Milleniumsjahr: Tarzan – kein Weg zurück in den Urwald
2001 Liebesbriefe an Adolf Hitler
2001 Müller. Quartett
2002 Hebbel.u.a..Nibelungen II/ Rache
2003 Schiller. Maria Stuart und Der Parasit
2004 Goethe. Wilhelm Meister Teil 1&2&3
2005 HARTZ IV/ Ab in die Wälder:
Schiller. Verbrecher aus verlorener Ehre
2005 Jahnn. Medea
2005 Jesus d’amour, geb. 0 (Teil 1)
Die Weihnachtsgeschichte nach den vier Evangelien
2006 Jesus d’amour, gest./auferst. (Teil 2)
Die Passion nach den vier Evangelien
2006 Großstadt-Zyklus:
Brecht. Im Dickicht der Städte
Houellebecq. Brecht. 36,9°
Bernard-Marie Koltes. Quai West
2007 Im Rahmen der Frankfurter Goethefestwochen:
Goethe. Reineke Fuchs
2007 Anläßlich des 100. Jubiläums der Maschinenhalle der ehemaligen Firma Naxos-Union:
Ariadnes Faden, Arthurs Schwester Marie & der „ächte“ Naxosschmirgel
Theatrale Führung durch Raum und Zeit der Firma Naxos-Union
2007/08 Kleist-Zyklus: Der zerbrochne Kleist
Eine Novelle. Marquise von O…
Eine Komödie. Amphitryon
Ein Aufsatz. Über das Marionettentheater
2008 Schiller. Don Carlos
2009 Valentin. Triumph des Unwillens
2009
Im Frühjahr würdigte der FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE die Arbeit des Theaters mit einer dreijährigen Konzeptionsförderung. Aus 29 bundesweit eingereichten Bewerbungen wurde das TWP für die Spitzenförderung des FONDS DAKU ausgewählt. In der Begründung heißt es, dass das Ensemble die Zielsetzung erfülle nach „bundesweit herausragenden und qualitativ anspruchsvollen Einzelprojekten und Projektkonzeptionen (…), die sich vor allem mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen und aufgrund ihrer spezifischen Ästhetik, exemplarischer Versuchsanordnung und besonderer Interaktion mit dem Publikum modellhaft für das Freie Theater (…) sind.“
2009 Die 1002. Nacht:
Zaimoglu/Senkel. Schwarze Jungfrauen
Hebbel. Gyges und sein Ring
2010 Aischylos/ Müller. Prometheus
Hölderlin. Hyperion
Im Rahmen der Frankfurter Goethe Festwoche 2010:
Eigenproduktion. An Goethe (zum 261ten)
seit 2005/2011ff hat die „wilde Ehe“ des Theaters mit der Industriebrache eine vorerst legale Basis erhalten. Nach langen Kontroversen über die Zukunft des Geländes ist nun die kulturelle Nutzung der Naxoshalle durch das Theater Willy Praml gesichert. Es besteht ein fester Mietvertrag, seit 2005 als Untermieter und seit 2011 als Hauptmieter.
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